Samstag, Juli 04, 2009

Storys from the gasstation

Soooo, die erste Tankstellenschicht unter neuer Leitung ist vorbei. Und das erste Fazit lautet: Ich trage nun während der Arbeit ein mehr oder weniger "hübsches" Shell-Shirt und mein Stuhl ist weg - genauso wie bereits schon vier KollegInnen nach knapp einer Woche...

Freitag, Juli 03, 2009

...

"Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt."

- Bob Dylan (*1941), amerikanischer Sänger u. Komponist, Begründer d. Folk-Rock -

Donnerstag, Juli 02, 2009

AG Sozialdemokraten

In der SPD hat sich eine Initiative "Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD" formiert. Unter dem Motto "Mehr Sozialdemokratie wagen" möchte diese innerparteiliche sozialdemokratische Initiative dazu beitragen, dass die SPD "nicht weiter an Glaubwürdigkeit verliert und nach über 140 Jahren in der Bedeutungslosigkeit endet". In der Vergangenheit habe es "weder einen Hauch von kritischer Betrachtung der eigenen Politik" gegeben, noch "scheinen sozialdemokratische Grundwerte und die Einbindung ins Hamburger Programm eine Rolle mehr zu spielen". Stattdessen werbe man um die durch und durch neoliberale FDP, oder buhle um die Fortsetzung der Großen Koalition. Mit diesem Programm begebe sich die SPD endgültig in die Abhängigkeit von CDU oder FDP und beerdige ihren eigenen Anspruch auf die politische Führung bei der Gestaltung einer gerechteren Gesellschaft. "Wo bleibt der Mut, in einem Wahlprogramm ureigene Positionen zu formulieren, ohne gleich einen Kompromiss mit möglichen Koalitionspartnern zu berücksichtigen! Wo bleiben Selbstachtung und der Stolz auf die Grundwerte der Sozialdemokratie, wo bleibt der Respekt vor den vielen tausenden von Mitgliedern, die diese Partei nach wie vor tragen!", so die Initiatoren.

Mit nachstehender Erklärung will die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD einen Anstoß geben für eine sozialdemokratische Erneuerung der SPD:

Erklärung

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, parteiunabhängige Unterstützerinnen und Unterstützer haben uns aus Sorge um die Zukunft der Sozialdemokratischen Partei und um den Sozialstaat in der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD zusammengeschlossen.
Wir wenden uns mit dem Appell "Wir sind die Partei" an die Öffentlichkeit, um das Partei-Establishment aufzurütteln und es aufzufordern, sich wieder dem historischen Auftrag der Sozialdemokratie zu verpflichten: Politik für die Mehrheit und insbesondere für die weniger privilegierte Mehrheit der Bevölkerung zu machen. Unsere Verpflichtung heißt sozialer Ausgleich und nicht soziale Spaltung.
Unter Besinnung auf traditionelle Werte und Positionen wollen wir eine moderne Politik gestalten, die auf die Herausforderungen der Gegenwart wie der Zukunft sozialdemokratische Antworten gibt, die auf unseren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit aufbauen. Dies kann der SPD wieder Selbstachtung geben und Glaubwürdigkeit im Parteienwettstreit verleihen - notwendige Voraussetzung für Gestaltungsmehrheiten bei künftigen Wahlen und für eine gerechtere Gesellschaft.
Wir fordern alle Parteimitglieder, insbesondere die schweigende und frustrierte Mehrheit auf, sich uns und unseren Forderungen anzuschließen. Da in den letzten Jahren hunderttausende Genossinnen und Genossen aus Enttäuschung über die Entsozialdemokratisierung der SPD die Partei verlassen haben, rufen wir auch sie zur Unterstützung unserer basisdemokratischen Aktion auf. Einer wieder sozialdemokratischen SPD können sich viele Ehemalige sicherlich erneut anschließen. Angesichts der Krise des derzeitigen Finanz- und Wirtschaftssystems und der globalen Bedrohung von Umwelt und Klima sind sozialdemokratische Antworten notwendiger denn je. Nur eine starke sozialdemokratische SPD kann diese Antworten in Politik umsetzen.
Nur wenn wir uns zu unseren Fehlern bekennen, insbesondere dazu, dass unter sozialdemokratischer Regierungsverantwortung die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergegangen ist, der Staat neoliberalen Forderungen folgend geschwächt und Regeln für das Finanzsystem aufgehoben wurden, können wir glaubhaft für Korrekturen und Veränderungen eintreten.

  • Wir wollen sozialdemokratische Politik auf der Grundlage der Programme von Godesberg bis Hamburg in einer innerparteiliche Demokratie lebenden SPD wieder mehrheitsfähig machen und umsetzen.
  • Die SPD muss Politik für die Mehrheit der Bevölkerung und mit ihr machen, nicht gegen sie.
  • Die SPD muss die Führungsrolle in der breiten gesellschaftlichen Debatte über die künftigen finanz- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen übernehmen.
  • Die SPD muss wieder zur Mitgliederpartei werden.
  • Wir müssen wieder entschieden und solidarisch für die Schwächeren in unserer Gesellschaft eintreten. Die radikalindividualistische Leistungsideologie hat nur die Privilegierten gestärkt.

    Sozialdemokratische Politik in der Tradition Kurt Schumachers, Carlo Schmids, Erich Ollenhauers und Willy Brandts bedeutet für uns:
  • Wir werden die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme wieder stärken und zu einem universalen System weiterentwickeln. Grundlage ist und bleibt die gesetzliche Sozialversicherung.
  • Die Gesellschaft muss ihre Arbeitnehmer spätetstens mit 65 in den wohlverdienten Ruhestand schicken und ihnen eine Rente gewähren, die ein Leben in Würde ermöglicht.
  • Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Wir müssen sie mit einer gesetzlichen Grundsicherung vor Armut schützen und ihnen die bestmögliche Ausbildung geben.
  • Jeder Mensch hat das Recht auf gebührenfreie Bildung von der Krippe bis zu Hochschule. Dazu gehören Ganztagsangebote für ein gemeinsames Lernen und angemessene Förderung für schulische und berufliche Abschlüsse.
  • Eine Bürgerversicherung für alle muss eine Behandlung und Pflege in Würde garantieren, Zuzahlungen und der Gesundheitsfonds werden zurückgenommen.
  • Gesundheitsversorgung ist ein Gemeingut. Wir wollen öffentliche Träger, die dem Gemeinwohl statt shareholder value verpflichtet sind.
  • Zur gerechteren Verteilung des Einkommens und Vermögens müssen die Starken wieder mehr beitragen als bisher:
    - wir führen die Vermögenssteuer wieder ein als Zukunftssteuer, die in Bildung und Klimaschutz investiert wird.
    - wir gestalten die Erbschaftssteuer neu mit angemessenen Freibeträgen für Partner und Kinder.
    - wir gestalten die Einkommenssteuer so um, dass die höheren und höchsten Einkommen mehr zur Finanzierung des Gemeinwesens herangezogen und untere und mittlere Einkommen entlastet werden.
  • Arbeit muss menschenwürdig sein und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Dazu gehört ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn, orientiert an den Mindestlöhnen der westlichen EU-Nachbarn.
  • Die Gleichstellung von Männern und Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft muss verwirklicht werden. Hierzu gehört eine gleichberechtigte Stellung von Männern und Frauen hinsichtlich der Bezahlung, der Qualität der Arbeit, der Hierarchieebenen und den Entwicklungsperspektiven der Arbeit.
  • Leiharbeit ist zeitlich zu beschränken, es gilt das Prinzip Gleicher Lohn vom ersten Tag an und mit gleichen Rechten wie für Stammbelegschaften.
  • Wir wollen die Ausweitung der Mitbestimmung und Flächentarifverträge ohne Ausnahmen.
  • Wir wollen einen starken und handlungsfähigen Staat, der in der Lage ist, Regeln aufzustellen und in das System der sozialen Marktwirtschaft regulierend einzugreifen, dies geht nur ohne Schuldenbremse.
  • Wir wollen den öffentlichen Beschäftigungssektor zu einem bürgernahen, effizienten und sozialen Dienstleister ausbauen.
  • Öffentliche Daseinsvorsorge gehört in öffentliche Hand – der Staat muss öffentliche Dienstleistungen gewährleisten, Energie, Wasser und ÖPNV müssen für alle erschwinglich sein.
  • Wir wollen ein Moratorium für ÖPP und Cross Boarder Leasing. Bestehende Verträge auf allen Ebenen müssen auf sämtliche Risiken überprüft und gegebenenfalls beendet werden. Noch nicht abgeschlossene Verträge sind zu stoppen.
  • Die Deutsche Bahn muss vollständig in öffentlicher Hand bleiben.
  • Das Finanzwesen wird so umgestaltet, dass es seine Kernaufgaben, nämlich die Versorgung der Wirtschaft mit Krediten, nachhaltig erfüllt. Spekulative Finanztransaktionen, virtuelle Geschäfte und Verbriefungen werden verboten. Deutsche Banken müssen ihre Steuern in Deutschland entrichten, Steueroasen werden ausgetrocknet, Börsenumsätze und Finanztransaktionen besteuert.
  • Wir wollen den bürgerlichen Freiheits- und Grundrechten wieder Vorrang vor Einschränkungen wegen angeblicher Bedrohungen von innen und aussen geben.
  • Wir wollen die Krise nutzen und mit einem „New Deal“ für regenerative Energien und ressourcenschonende Technologien der größten Bedrohung für unseren Planeten durch den Klimawandel jetzt endlich entgegentreten.
  • Wir wollen eine transnationale Zusammenarbeit bei nachhaltiger Energieerzeugung an den jeweils optimalen Standorten und den transnationalen Einstieg ins Solarzeitalter.
  • Wir setzen den Atomausstieg wie vereinbart um – Kernkraft wie Energie aus fossilen Brennstoffen sind Auslaufenergien.
  • Die SPD war und ist die Partei des Friedens – wir wollen Konflikte, sei es im Nahen Osten oder Afghanistan friedlich lösen. Auslandseinsätze der Bundeswehr bedürfen eines UN-Mandats.
  • Wir wollen diese Ziele auch solidarisch mit den befreundeten sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien in Europa umsetzen. Die Europäische Union muss eine Union der Rechte und Interessen der Bürgerinnen und Bürger sein und nicht eine deregulierte Union der Großkonzerne und Finanzwirtschaft.
  • Der Einfluss von Interessengruppen auf die Politik muss begrenzt werden. Externe Beratung oder Mitwirkung bei Gesetzesvorhaben bedarf der Zustimmung durch das Parlament, ebenso die Abordnung von externen Experten an Ministerien oder gesetzgebende Körperschaften.
  • Amtsinhaber auf Landes- und Bundesebene müssen sich verpflichten, nach dem Ausscheiden aus politischen Ämtern für die Dauer von drei Jahren nicht für Unternehmen tätig zu sein, für die sie politisch

Mittwoch, Juli 01, 2009

Juso-AG Niedernhausen gegründet

Kurz vor Ende meiner am kommenden Sonntag zu Ende gehenden Zeit als Juso-Vorsitzender im Rheingau-Taunus-Kreis hat sich heute in Niedernhausen nun die zehnte Juso-AG im Rheingau-Taunus-Kreis gegründet:

Niedernhausen, den 1. Juli 2009

PRESSEMITTEILUNG

Erfolgreiche Gründung der Juso-AG Niedernhausen

„Wir wollen den Jugendlichen in Niedernhausen eine Plattform anbieten, Politik kennenzulernen, zu diskutieren und etwas zu bewegen.“, so Fabian Budde, Henning Köllner und Tobias Vogel, die frisch gewählten Sprecher der neu gegründeten Juso-Arbeitsgemeinschaft in Niedernhausen.
Neben den drei Sprechern wird der Vorstand der Juso-AG zukünftig von der Medienbeauftragten Karin Kaiser komplettiert.
Bei der konstituierenden Sitzung der Juso-AG waren neben den Jusos auch einige Gäste anwesend, so u.a. der SPD-Vorsitzende Norbert Beltz, der Bürgermeister von Niedernhausen, Günter F. Döring, und Carsten Sinß, Vorsitzender der Kreis-Jusos. Sie alle hoben in ihren Grußworten die Wichtigkeit der Jusos als Interessenvertretung der jüngeren Generation hervor und lobten, dass sich in Niedernhausen nun eine solch kompetente und engagierte Gruppe zusammengefunden habe.
Die Jusos wollen sich in diesem Jahr u.a. um die Schulsituation im Idsteiner Land, Angebote für Jugendliche durch Jugendräume, Bolz- und Spielplätze sowie Freizeitangebote, aber auch um den Bus- und Zugverkehr, der Hauptfortbewegungsmittel junger Menschen sei, kümmern. Zudem will sich die Juso-AG aktiv in den Bundestagswahlkampf einmischen und dort u.a. für eine nachhaltige Energiepolitik kämpfen.

„Bei uns sollen sich Jugendliche gerne engagieren und einbringen.“, so die Jusos. Dies gelte auch für interessierte Jugendliche, die die Jusos unterstützen wollen. „Jeder Interessierte im Alter zwischen 14 und 35 Jahren kann bei uns mitmachen oder einfach mal vorbeischauen – eine SPD-Mitgliedschaft ist nicht notwendig.“, so die Jusos abschließend.

Terminspiegel Juli

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
  • 01.07: Gründung Juso-AG Niedernhausen
  • 05.07: JHV Jusos Rheingau-Taunus
  • 06.07: Kamingespräch mit TSG
  • 07.07: Materialforum Jusos Hessen-Süd
  • 07.07: JHV Juso-AG Rheingau
  • 07.07: Fraktion SPD Rheingau-Taunus-Kreis
  • 08.07: "Jusos vor Ort" Krankenhaus Rüdesheim
  • 13.07: SPD-Fraktion Taunusstein zum Thema "Bürgerhaushalt"
  • 18.07: Christopher-Street-Day Frankfurt

Dienstag, Juni 30, 2009

Pressespiegel Juni

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Von Hunden,...

...denen man auf den Schwanz tritt, die aber nur bellen und nicht beißen, berichtet heute der Wiesbadener Kurier ;-)

P.S.: Weitersagen! Jusos = aktivste Kraft im RTK!


Wiesbadener Kurier vom 30.06.2009 -
JU: Seit Jahren schon aktiv
TAUNUSSTEIN - (red). Mit einigem Erstaunen hat die Junge Union Rheingau-Taunus Verlautbarungen der Jusos in Taunusstein zur Kenntnis genommen, die für sich in Anspruch nehmen, "seit Jahren die aktivste politische Jugendorganisation im gesamten Kreis" zu sein. Dies hatte der SPD-Kreisvorsitzende Martin Rabanus erklärt. "Vielleicht sollte Herr Rabanus an einer unserer Veranstaltungen teilnehmen, oder zumindest genauer beobachten, wer in unserem Kreis aktiv Politik mitgestaltet", sagt der JU-Kreisvorsitzende Christian Stettler mit dem Hinweis auf zahlreiche JU-Mitglieder in den Kommunalparlamenten sowie im Kreistag. Eine Wertung, welche politische Gruppierung in welchem Umfang "aktiv" sei, wolle er nicht vornehmen: "Wir diskutieren nicht über Profilierungsversuche des politischen Gegners". Dafür fehle die Zeit.

Montag, Juni 29, 2009

Erdbeerkuchenzeit

Ein deutliches Indiz dafür, dass der Sommer endlich vor der Tür steht, konnte ich heute auf meinem Gaumen verspüren. Fazit: Muttis Erdbeerkuchen ist und bleibt eben doch der beste! :D

Sonntag, Juni 28, 2009

BTW 09 - Martin Rabanus in den Bundestag

Am Samstag fand die erfolgreiche Gründung des "Jungen Teams Rheingau-Taunus/Limburg-Weilburg" statt, welches in den kommenden ca. 100 Tagen mit einer Reihe von teils auch unkonventionellen Aktionen dazu beitragen wird, dass Martin Rabanus (SPD) in den nächsten Deutschen Bundestag einziehen wird. Denn: "Wer will schon eine schwarze Wurst?" ;-)

Samstag, Juni 27, 2009

Storys from the gasstation


Am kommenden Mittwoch vollzieht sich an der Hattenheimer Shell-Tankstelle ein Generationenwechsel, denn erstmals in meiner nun 10-jährigen Tätigkeit erhalte ich einen neuen Chef. Herr Andre Arnaud geht in den wohlverdienten Ruhestand und es kommt ein neuer Pächter, der bereits in Taunusstein und Wiesbaden jeweils zwei Shell-Tankstellen betreibt. Und allen Unkenrufen zum Trotz kann ich nach 10 Jahren doch sagen, dass hier alles in allem ein guter Chef seinen Dienst abtritt und es uns Angestellten wohl so gut wie in dieser Zeit auch nie mehr gehen wird. Das wird schon damit anfangen, dass ich bspw. ab dem 1. Juli erstmals Shell-Dienstkleidung während der Arbeit tragen „darf „ und Shell-Testkunden zukünftig wohl nicht mehr schreiend vom Hof gejagt werden ;-)

Freitag, Juni 26, 2009

Michael Jackson ist tot.

Donnerstag, Juni 25, 2009

Auf Oskars Spuren...

Im Hörsaalgebäude des Fachbereichs "Rechts- und Wirtschaftswissenschaften" fand heute das "3. Interkulturelle Fest" statt, an dem es eine Vielzahl an Informationen und sehenswerten Darbietungen aus sprichwörtlich aller Herren Länder zu sehen gab.
Parallel dazu stand meine Vorlesung "Strategie & Wettbewerb" heute ganz und gar nicht unter dem Motto "Nachhaltigkeit", wenn bei Sonnenschein die Rolläden runtergelassen waren, aber das Licht brannte und gleichzeitig KommilitonInnen in Jacke und mit Schal bestückt den Worten des Professors lauschten, während die Klimaanlage brummte...

U.a. vom Klima in der Großen Koalition, aber auch anderen spannenden Themen berichtete heute Landrat Burkhard Albers (SPD) im Rahmen der Jahreshauptversammlung der SPD Oestrich-Winkel in "Schorsch Eger's Weinstadl". Und spannend zu beobachten war, wer sich noch so alles bereits in diesem Saal getummelt hat... :-)

Mittwoch, Juni 24, 2009

"Elite" diskutiert über Bildungspolitik

Einer interessanten Diskussionsveranstaltung zum Thema "Bildungspolitik" konnte ich heute auf Einladung der beiden auf der Internatsschule "Schloss Hansenberg" vertretenen politischen Jugendorganisationen, den Jusos und der Jungen Union, beiwohnen. Als Referenten waren die beiden Bundestagskandidaten Martin Rabanus (SPD) und Klaus-Peter Willsch (CDU) geladen, was dem ganzen mit Blick auf die am 27. September 2009 bevorstehende Bundestagswahl auch noch eine gewisse "Würze" gab. Und nach gut zwei Stunden lebhafter Diskussion wurde auch ziemlich deutlich, welche Partei vom System her denkt und welche den Menschen im Mittelpunkt des Denkens hat...

Im Vorfeld fand zudem noch die Jahreshauptversammlung der Juso-AG Hansenberg statt mit erfolgreichen Neuwahlen des Vorstandes.

Dienstag, Juni 23, 2009

Jogustine

Wie viel das neue Universitätssystem "Jogustine" gekostet hat, konnte ich nicht heraus finden - die kühne Prognose, dass es ( "zumindest bisher" ) noch nicht sein Geld wert ist, kann man aber denke ich nach Studium der folgenden Einträge des Prüfungsamtes für Wirtschaftswissenschaften ganz gut nachvollziehen. Also einfach ein paar Minuten Zeit nehmen und berieseln lassen von Realsatire live.

Anm.: Ich habe meine Prüfungsanmeldung heute per Fax eingereicht ;-)


29.01.2009
"JOGU-StINe" geht online: Ab dem 2. Februar beginnt für die Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die campusweite Frist für die Online-Anmeldung zu Lehrveranstaltungen.
  • Zugang zum Internetportal "JOGU-StINe" und Login in CampusNet
  • Aktuelle Informationen, die persönliche Nachrichtenbox, Navigationsleisten und Menüs
  • An- und Abmelden zu Modulen, Lehrveranstaltungen und Prüfungen
  • Fristen und Termine, Vorgehensweise, Mitteilung der Prüfungsergebnisse, Kommunikation mit Lehrenden
  • Stundenplan, Leistungsübersichten
  • Der persönliche Stundenplan, Verwalten der individuellen Übersichten über Studien- und Prüfungsleistungen
  • Das TAN-Verfahren
  • Verwendung von TANs, Generieren neuer TANs
  • Das Verwalten der persönlichen Daten
  • Überprüfen der individuellen Daten, mögliche zusätzliche Angaben.

Date: Tue, 19 May 2009 17:15:29 +0200
Die Anmeldungen zu den Klausuren können Sie in der Zeit von Montag, d. 08. Juni (12 Uhr) bis Montag, d. 22. Juni 2009 (18 Uhr) über Jogustine vornehmen.
Alle weiteren Informationen folgen in Kürze.

Date: Wed, 10 Jun 2009 12:31:13 +0200
Falls Sie sich nicht zu Ihren Klausuren bzw. Prüfungen anmelden können, weil der Button ‚Prüfungen’ ‚ bei Ihrer Ansicht in Jogustine -(linke Seite, dort wo auch ‚Anmeldungen’, ‚meinStudium’ etc. steht)- nicht erscheint, gehen Sie folgendermaßen vor: Bitte prüfen Sie im Laufe der Woche immer wieder, ob nun eine Prüfungsanmeldung möglich ist. Sollte Sie sich ab nächster Woche immer noch nicht anmelden können, wenden Sie sich bitte an: JOGU-StINe Support für Studierende-Hotline.

Date: Thu, 18 Jun 2009 16:48:20 +0200
Sehr geehrte Studierende,
zur Zeit kommt es weiterhin zu Problemen bei Prüfungsanmeldungen über Jogustine. Wir bemühen uns, um eine schnellstmögliche Klärung. Bitte versuchen Sie weiterhin, sich bis zum Ende der Prüfungsanmeldefrist anzumelden. Falls es nicht funktioniert, werden für Sie dadurch keinerlei Nachteile entstehen. Wir werden Sie im Laufe der nächsten Woche über das weitere Vorgehen informieren. Dies wird über das Newsboard veröffentlicht. Bitte halten Sie sich darüber auf dem aktuellsten Stand. Bis dahin bitten wir Sie, von Anfragen bezüglich der Prüfungsanmeldung abzusehen.

Date: Mon, 22 Jun 2009 16:46:11 +0200
Sehr geehrte Studierende,
heute endet die Prüfungsanmeldephase. Einige Studierende konnten sich aus technischen Gründen gar nicht oder nur teilweise zu Prüfungen anmelden. Wir arbeiten an einer Lösung, welche wir noch diese Woche über das Newsboard veröffentlichen werden. Bitte halten Sie sich darüber auf dem aktuellsten Stand. Bis dahin bitten wir Sie, von Anfragen bezüglich der Prüfungsanmeldung abzusehen. Wir bitten auch die Studierenden, deren Prüfungsanmeldung funktioniert hat, den Newsletter weiter zu verfolgen!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studienbüro FB 03 /Prüfungsamt Wirtschaftswissenschaften

Date: Wed, 24 Jun 2009 18:23:38 +0200
Sehr geehrte Studierende,
für alle Studierende, die bisher Probleme bei der Prüfungsanmeldung hatten, wird es eine zweite Anmeldephase von Do, den 25. Juni 2009? 08:00 Uhr bis Di, den 30. Juni 2009 23:00 Uhr geben. Bitte melden Sie sich innerhalb dieser Zeit zu Ihren Prüfungen an. Sollten Ihnen bestimmte Prüfungen nicht angezeigt werden bzw. die Anmeldung nicht möglich sein (insbesondere bei Wiederholerversuchen), melden Sie sich bitte zur entsprechendenLehrveranstaltung an. Diese Lehrveranstaltungsanmeldung ist mit einer impliziten Prüfungsanmeldung verknüpft, d.h. Sie müssen eine TAN-Nummer eingeben und sind danach direkt zur entsprechenden Prüfung angemeldet. Falls Sie sich trotzdem nicht zu allen Prüfungen anmelden können oder Prüfungsanmeldungen vorfinden, an denen Sie aus prüfungsrechtlich begründeten Fällen nicht teilnehmen möchten, nutzen Sie bitte die Anträge
„Antrag Klausuranmeldung“ oder „Antrag Klausurabmeldung“ und reichen diese bis einschließlich Di, den 30. Juni 2009 im Prüfungsamt ein.

Date: Thu, 25 Jun 2009 11:55:15 +0200
Sehr geehrte Studierende,
falls Sie weiterhin Probleme bei der Anmeldung zu bestimmten Prüfungen haben (insbesondere Notenverbesserungsversuche), versuchen Sie bitte, sich von der entsprechenden Lehrveranstaltung abzumelden und sich dann erneut anzumelden. Die erneuteLehrveranstaltungsanmeldung ist mit einer impliziten Prüfungsanmeldung verknüpft. Sie finden zurzeit im System auch Prüfungen, die Sie zu einem früheren Zeitpunkt abgelegt haben. Dies bedeutet nicht, dass Sie auch zur aktuellen Prüfung angemeldet sind. Nur wenn unter „Prüfungsanmeldung“ eine Prüfung mit dem aktuellen Termin (Sommer 2009) erscheint, sind Sie auch zur Prüfung angemeldet. Bitte beachten Sie unbedingt unser Handout zur Prüfungsanmeldung. Bitte beachten Sie auch, dass einige Diplomstudiengänge erst im Laufe dieses Tages zur Prüfungsanmeldung frei geschaltet werden.

Montag, Juni 22, 2009

Bürgermeisterwahl per Losentscheid

Wenn ich jetzt gehässig wäre, würde ich sagen: "Zumindest auf diesem Weg gewinnt die SPD derzeit noch Wahlen." :-)

Kaub: Lachmann wird zum Bürgermeister gelost
Der SPD-Politiker Karl-Heinz Lachmann ist neuer Bürgermeister von Kaub am Rhein. achmann wurde gestern Abend ins Amt gelost, nachdem die Stichwahl gegen seinen Mitbewerber am Sonntag Remis ausgegangen war.
Bei der Stichwahl im Rheinstädtchen hatten sowohl der Sozialdemokrat Lachmann als auch sein Gegenkandidat, der parteilose Heribert Werr, je 309 Stimmen erhalten.
"So etwas ist noch nie vorgekommen, wir haben extra dreimal nachgezählt", hatte eine Sprecherin der Stadt vor der Auslosung berichtet. Der 75-jährige Heribert Werr (parteilos) hatte bisher das Amt inne gehabt und war seit 20 Jahren Chef im Rathaus. Als Herausforderer war der 54-jährige Karl-Heinz Lachmann (SPD) angetreten. Die Wahlbeteiligung hatte knapp 77 Prozent betragen. Beim ersten Urnengang am 7. Juni, als noch ein dritter Anwärter ins Rennen gegangen war, hatte Werr 264 und Lachmann 197 Stimmen bekommen.


Fall bisher noch nicht bekannt

Auch im Statistischen Landesamt sei ein solcher Fall bislang nicht bekannt, sagte ein Sprecher der Behörde in Bad Ems. Daten speziell über Bürgermeisterwahlen per Los würden jedoch nicht gesammelt. "Das kommt ganz selten vor", sagte der Sprecher. Allerdings habe es am Sonntag noch einen zweiten Fall im Land gegeben. Bei der Ortsvorsteherwahl im Bezirk Südlingen der Gemeinde Merzkirchen (Kreis Trier-Saarburg), erhielten beide Kandidaten je 14 Stimmen. Bei kleinen Gemeinden käme es ohnehin selten vor, dass mehrere Bewerber antreten.

Quelle: SWR.de - Nachrichten

Sonntag, Juni 21, 2009

Juso-Bundeskongress 2009 - "Gemeinsam Mehr"

Dieses Wochenende war ich mit der südhessischen Juso-Delegation und über 300 weiteren Jusos 1,2 ( "Dank an Genosse Georg für den Bilder-Support" ) in München auf dem diesjährigen ordentlichen Juso-Bundeskongress, wo ( "dies als erstes spontanes Fazit" ) die (Juso-)Welt nochmal ein ganzes Stück bunter und vielfältiger ist...
Am Freitag stand neben der Vorsitzenden-Wahl von Franziska Drohsel ( "die Aktion 'Wackelkandidat' zur Erprobung des eigenen Gleichgewichtssinn der Apotheken galt freilich nicht ihr persönlich ;-)" ) eine Rede von SPD-Kanzlerkandidat und Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf dem Programm, welches im Gedächtnis haften blieb.
Der Samstag war neben der Komplettierung des Juso-Bundesvorstands durch die Wahl der Juso-Geschäftsführerin Katrin Münch und acht weiterer stellvertretender Bundesvorsitzender ( "der nordhessische Kandidat erhielt leider nicht ausreichend Stimmen und wird ergo auch dem künftigen Juso-Bundesvorstand nicht angehören" ) von einer Vielzahl von Antragsberatungen ( "mein Wirtschaftsantrag F3 wurde vom Präsidium und den Delgierten leider nicht als derart weitreichend erachtet wie der Antrag F2 aus Bayern und entsprechend nicht beraten - jeder möge sich selbst darüber ein Urteil erlauben..." ) sowie den interessanten Referaten vom SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering und dem ehemaligen Juso-Bundesvorsitzenden zu Zeiten der Linkswende, Karsten D. Voigt, geprägt. Für Aufsehen und hitzige Debatten sorgte hierbei zeitweise u.a. auch die direkt hinter uns platzierte Hamburger Delegation, die mit sich mit ihren Slogans und exponierten Delegierten ( "Hintergründe gibt's hier" ) im Saal nicht nur Freunde machten - abends auf der Juso-Party im "Babalu" war das dann aber auch alles nebensächlich :-)
Am Sonntag statteten dann schließlich noch der bayerische SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Maget und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude den Delegierten einen Besuch ab, wobei zuletzt genannter mit seinem "Schwenk von der Theorie hin zur Realpolitik und guter sozialdemokratischer Kommunalpolitik" überzeugen konnte.
Außer viel Politik und einem ersten Einblick in das Münchener Nachtleben war es an diesem Wochenende knapp bestellt mit Sightseeing, auch wenn das Autofenster doch das ein oder andere interessante für einen evtl. bald folgenden Kurztrip in die bayerische Landeshauptstadt erahnen ließ...

Samstag, Juni 20, 2009

"Er wurde aufdringlich - da gab's Hiebe statt Liebe"

:D

Freitag, Juni 19, 2009

Storys from the gasstation

Heute mal kein Bericht von der Tankstelle, sondern schlicht und ergreifend die Tatsache zur Kenntnis, dass ich seit Mittwoch offiziell zehn Jahre an der Tankstelle angestellt bin - angefangen über Zapfsäulen putzen und Regale auffüllen bis hin zum Kassierer seit nunmehr gut acht Jahren. Honoriert wurde dies dann auch diese Woche mit der Einladung zu einem Abschiedsessen :-)

Mittwoch, Juni 17, 2009

Lobbyistentum und Bildungsstreik

Der in Wiesbaden vom "Bildungsbündnis Wiesbaden/Rheingau-Taunus" unter Mitwirkung der Jusos Rheingau-Taunus organisierte Bildungsstreik kann als Erfolg auf ganzer Linie gewertet werden.

Wiesbadener Kurier vom 18.06.2009
Mehr Geld, kleine Klassen - Wiesbadener Schüler und Studenten auf der Straße
WIESBADEN - von Johanna Dupré
Trillerpfeifen, Musik, eine Autoschlange, die sich im Schritttempo vorwärts schiebt – dass am Hauptbahnhof etwas los war, war gestern um 9.30 Uhr von weitem zu merken. Das „Bildungsbündnis Wiesbaden/Rheingau-Taunus“ hatte im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks zur Demonstration aufgerufen. Viele sind gekommen: 4000 Schüler, schätzen die Veranstalter. 2000, sagt die Polizei.
So oder so: von Mobilisierungsproblemen ist wenig zu spüren. Dicht gedrängt stehen sie um den Lautsprecherwagen auf dem Vorplatz, als Kreisschulsprecher Martin Seeger die „Vollversammlung des Stadt- und Kreisschülerrats“ eröffnet, wie der Protest, um entschuldigtes Fehlen zu ermöglichen, deklariert wurde.
„Wir fordern kostenfreie Bildung für alle“, ruft Seeger den Schülern zu, „es kann nicht sein, dass Millionen für Banken locker gemacht werden und kein Cent für Bildung übrig bleibt.“ Laute Rufe. Auf vielen der bunten Plakate steht „G8“ – durchgestrichen. Das Bündnis fordert die Abschaffung der verkürzten Schulzeit. „Ein Jahr weniger Schule aber acht Jahre weniger Freizeit“, ruft die stellvertretende Stadtschulsprecherin Astrid Schröder. Auch hier Applaus. Außerdem geht es um kleinere Klassen, mehr Lehrer, freie Schulwahl und ein irgendwie demokratischeres Bildungssystem.

Gegen „Elite-Uni“

Die Forderungen sind teils diffus, doch die Stimmung gut. In einer langen Schlange ziehen die Schüler durch die Innenstadt. Vorbei an dem Gerichtsgebäude, wo mi Sprechchören wie „Elite-Uni Ha Ha Ha, Bildung ist für alle da“ gegen die städtischen Mittel protestiert wird, die an die EBS fließen werden. Vorbei auch an der Oranienschule, die mit Polizeischutz abgeschirmt wird.
Die Beweggründe der Demonstranten scheinen unterschiedlich. Einige wollen einfach schulfrei, und sagen das ganz offen. Doch die meisten haben konkrete Anliegen. „Bei uns sind der Lehrermangel und die großen Kurse problematisch“, sagt Philipp (17), der die Carl-von-Ossietzky-Schule besucht, „In Chemie unterrichten zurzeit zwei Referendare. Der nächste Englisch-LK wird 30 Schüler haben“.
Mehr Förderung für sozial Schwache wünscht sich Steffanie (17). „Ich wohne allein und habe selbst teils Probleme die Lehrmittel zu bezahlen“, sagt die Friedrich-List-Schülerin. Außerdem wäre ein Förderkreis für Mathe und Englisch gut. „Wegen diesen Fächern werde ich wohl sitzenbleiben“, erzählt sie. Bisher gebe es nur Französisch und Deutsch. Sogar ganz Junge wie Selin (11) von der Gutenbergschule protestieren mit. „Wir wollen zeigen, was ist, wenn plötzlich keine Kinder mehr in der Schule sind“, sagt sie. Auffällig jedoch: nur wenige FH-Studenten sind unter den Streikenden, obwohl auch sie aufgerufen waren. Dafür zwei Lehramtsstudenten der Uni Frankfurt, für die „ja beide Seiten wichtig sind“, wie sie sagen.

Sprechchor vor Staatskanzlei

„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut“, skandiert der Chor der Demonstranten vor der Staatskanzlei. Über die Wilhelmstraße geht es zur Abschlusskundgebung am Luisenplatz, bevor der Tag mit „Chill & Grill“ zu Ende gehen soll.


...und Kollege
Willsch (CDU) kann's derweil mal wieder nicht lassen und scheint nichts gelernt zu haben...

PRESSEMITTEILUNG
Jusos: Willsch verrät Interessen des Kreises
Verwundert zeigen sich die Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch in der jüngsten Ausgabe seiner Postille „Rheingau-Taunus-Monatsanzeiger“ eine viertelseitige Anzeige der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG inseriert hat. Diese betreibt derzeit den Bau des äußerst umstrittenen Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue.
„Dass Herr Willsch, nachdem er jüngst erst bundesweit für Aufsehen durch Anzeigen aus der Rüstungsindustrie gesorgt hatte, nun der nächsten Lobbyistengruppe Tür und Tor öffnet, erstaunt nicht mehr wirklich“, so Carsten Sinß, Vorsitzender der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis. „Das ein von den Bürgern des Rheingau-Taunus-Kreises direkt gewählter Abgeordneter nun aber den eigenen Wählern derart in den Rücken fällt, stellt Verrat an den Interessen der Menschen dieses Kreises dar“, fährt Sinß fort.
Denn der CDU-Abgeordnete stellt sich nach Ansicht der Jusos mit diesem Zeitungsinserat auch klar gegen den Kreistag des Rheingau-Taunus-Kreises, dem er selbst angehört. Dieser hatte sich nämlich in seiner Sitzung am 26.03.2007 mit Stimmen der CDU gegen den Bau des Kohlekraftwerkes auf der Ingelheimer Aue ausgesprochen. Nach Überzeugung der Mehrheit der Abgeordneten und des Landrats Burkhard Albers (SPD) würde das Kraftwerk nämlich zu erhöhten Schadgas- und Feinstaub-Immissionen für die Bürger des Kreises führen. Darüber hinaus sei es klimaschädlich.
„Offensichtlich waren die Anzeigenerlöse hier aber lukrativer als die Gesundheit und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“, so Sinß für die Jusos abschließend.

Dienstag, Juni 16, 2009

Neue Brille

Nach über fünf Jahren war es mal wieder an der Zeit...

Montag, Juni 15, 2009

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 15.06.2009

Tagesordnung

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

2) Beantwortung von Anfragen
Mit zwei Anfragen der SPD-Fraktion zum Thema Gebühren Kinderbetreuungseinrichtungen und Brunnen Rosentalstraße.

Vorlagen aus früheren Sitzungen

3) Europäische Wasserrahmenrichtlinie - (EG-WRRL), Stellungnahme zum Auslegungsentwurf des Bewirtschaftungsplans und Maßnahmenprogramms, sowie dem Umweltbericht für Hessen
Einstimig angenommen.

4) Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Brustmann-Gelände", Winkel
Gegen die Stimmen der SPD angenommen, da wir auch größere Einkaufsmöglichkeiten nördlich der Bahn, wo mittlerweile 2/3 der Oestrich-Winkeler Bevölkerung leben, ermöglichen wollten.

Neue Anträge von Fraktionen

5) Antrag FDP-Fraktion betr. Kreuzungsfreie Anbindung B42
Einstimmig an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen und den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

6) Antrag SPD-Fraktion betr. Schließung der B42-Anbindung am Oestricher Kran / Minigolfplatz
Einstimmig an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen und den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

7) Antrag SPD-Fraktion betr. B42-Anbindung Goethestraße
Einstimmig an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen und den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

8) Antrag SPD-Fraktion betr. B42-Anbindung Kerbeplatz
Einstimmig an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen und den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

Neue Vorlagen des Magistrats

9) Feststellung Jahresabschluss 2007 EB Baubetriebshof
Einstimig angenommen.

10) Machbarkeitsstudie zur evtl. Rekommunalisierung des Stromnetzes
Leider lehnen die übrigen Rheingauer Kommunen überwiegend eine solche Machbarkeitstudie, anhand derer man dann sachorientiert diskutieren könnte, ab - allerdings besaßen CDU und FDP gegen die Stimmen von SPD als ursprünglicher Initiator und Bündnis 90/Die Grünen auch nicht den langen Atem, dass Thema noch ein wenig am Laufen zu halten und nach einer gewissen Zeit einen erneuten Versuch zu starten, so dass das Thema damit erst einmal erledigt ist.

11) Änderung der Geschäftsordnung des Seniorenbeirates
Einstimig angenommen.

12) Erweiterung der Kindertagesstätte Purzelbaum
Einstimig angenommen.

13) Belebung und Neugestaltung Kerbeplatz - Aufstellungsbeschluss für vorhabenbezogenen Bebauungsplan
Einstimig angenommen bzw. an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen verwiesen.

14) Investitionspaket "Energetische Modernisierung von Gebäuden der sozialen Infrastruktur"; Beantragung, Durchführung, außerplanmäßige Ausgaben
Einstimig angenommen.

15) Schlussabrechnung der Gesellschafterumlage RTV GmbH für das Jahr 2007
Einstimig angenommen.

16) Abriss Wohnhaus "Am Würzgarten 12" im Stadtteil Hallgarten
Einstimig angenommen.

Sonntag, Juni 14, 2009

Bob Marley - "Bad Boys"

Ein wenig 30-Grad-Musik zum Ausklang eines schwülen Abends...


Samstag, Juni 13, 2009

...

"Es kann doch nicht sein, dass der Arbeitsminister für Arbeit kämpft und der Wirtschaftsminister für Insolvenzen."

- Vizekanzler und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) -

Freitag, Juni 12, 2009

Entdeckung von Element 112

Ob uns nach dieser PM die Chemiker nun durch die Reihen hinweg wählen werden...?! :-)

Pressemitteilung SPD-Fraktion im Hessischen Landtag
Wiesbaden, 12. Jun. 2009
Gesellschaft für Schwerionenforschung
Lisa Gnadl und Michael Siebel (SPD) gratulieren der Gesellschaft für Schwerionenforschung zur Entdeckung des chemischen Elementes 112.
Anlässlich der Anerkennung der Entdeckung des chemischen Elementes 112 im Periodensystem durch die zuständige Behörde gratulieren Lisa Gnadl und Michael Siebel, Abgeordnete der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, der Gesellschaft für Schwerionenforschung zu dieser bedeutenden wissenschaftlichen Erkenntnis. (...)

Donnerstag, Juni 11, 2009

ErichHonecker is now following you on Twitter

Nach Gott jetzt also auch Honecker :O

Hi Carsten Sinß.
ErichHonecker is now following your updates on Twitter.
A little information about Erich Honecker:
  • 77 followers
  • 108 updates
  • following 152 people

The Twitter Team

Mittwoch, Juni 10, 2009

Juso-AG in Taunusstein gegründet

Und die Jusos sind weiter auf dem Vormarsch, nachdem sich gestern nun auch in der größten Stadt des Rheingau-Taunus-Kreises eine acht-köpfige Juso-AG gegründet hat :-)

Taunusstein, den 10. Juni 2009
PRESSEMITTEILUNG
Erfolgreiche Gründung der Juso-AG Taunusstein
Neue Juso-Arbeitsgemeinschaft in Taunusstein gegründet / Mehr soziale Angebote in Taunusstein gefordert

„Wir wollen den Jugendlichen in Taunusstein eine Plattform anbieten, Politik kennenzulernen, zu diskutieren und etwas zu bewegen.“, so Max Faust und Hans-Peter Schreiber, frisch gewählte Sprecher der neu gegründeten Juso-Arbeitsgemeinschaft in Taunusstein. Neben den beiden Sprechern Faust und Schreiber wird der Vorstand der Juso-AG zukünftig von Schriftführer Johannes Schmidt, Kassierer Manuel Fuhr und den drei Beisitzern David Fink, Moritz Hanewald und Alexander Ahnelt, der beim Aufbau der AG beratend zur Seite stehen wird, komplettiert. Das Amt der Pressesprecherin hat die Stadtverordnete und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Svenja Feth inne.
Bei der konstituierenden Sitzung der Juso-AG waren neben den Jusos auch zahlreiche Gäste anwesend, so u.a. der SPD-Vorsitzende aus Taunusstein, Gerald Fuhr, die stellvertretende SPD-Vorsitzende Petra Trottner, die Geschäftsführerin der Stadtverordnetenfraktion Roswitha Bausch, so wie der Taunussteiner Stadtverordnete Bodo Wolff.
Ebenso waren auch Bundestagskandidat und SPD-Kreisvorsitzender Martin Rabanus sowie Carsten Sinß, Vorsitzender der Kreis-Jusos, zur Gründung der AG nach Taunusstein gekommen. Sie alle hoben in ihren Grußworten die Wichtigkeit der Jusos als Interessenvertretung der jüngeren Generation hervor: „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit den Jusos hier vor Ort.“, so Parteivorsitzender Gerald Fuhr. Und auch Bundestagskandidat Rabanus stellte die Wichtigkeit der Jusos heraus: „Die Jusos sind in den letzten Jahren zur aktivsten politischen Jugendorganisation im gesamten Kreis geworden und ich bin glücklich darüber, dass sich in Taunusstein nun auch eine solch kompetente und engagierte Gruppe zusammengefunden hat.“
Die Jusos wollen sich in diesem Jahr u.a. um die Situation der Bolzplätze kümmern: „In Taunusstein gibt es kaum Möglichkeiten für Jugendliche, um einfach einmal draußen zu toben.“, so der neue Sprecher der AG Hans-Peter Schreiber. Außerdem stünden die Themen Jukuz, Schulsozialarbeit, demographischer Wandel und Anti-Rechtsradikalismus auf der Agenda der JungsozialistInnen.

Des Weiteren machten die Jusos gleich in ihrer Gründungsversammlung deutlich, dass sie die von CDU, FWG und FDP geplante Nordwestangente ebenso entschieden ablehnen, wie den Bau des Neuen Hahner Zentrums (NHZ) in der Taunussteiner Stadtmitte. „Wir wollen der Taunussteiner SPD unsere Unterstützung zusagen und klar zeigen, was in unserer Stadt unter dem derzeitigen Bürgermeister alles falsch läuft.“, so Sprecher Max Faust.
Klares Ziel der AG müsse ebenfalls sein, das soziale und jugendfreundliche Taunusstein wieder hervorzuheben. „Taunusstein muss ein Stadt werden, in der die Jugendlichen sich gerne engagieren und einbringen.“, so Vorstandsmitglied Johannes Schmidt.
Dies gelte auch für interessierte Jugendliche, die die Jusos unterstützen wollen. „Jeder Interessierte im Alter zwischen 14 und 35 Jahren kann bei uns mitmachen oder einfach mal vorbeischauen – eine SPD-Mitgliedschaft ist nicht notwendig.“, so die Beisitzer Hanewald und Fink.

Nähere Informationen über die Jusos gibt es im Direktkontakt mit den Sprechern Max Faust (info@max-faust.de) und Hans-Peter Schreiber (hapees@hotmail.de), die jederzeit gerne für Fragen oder Anregungen zur Verfügung stehen.

Dienstag, Juni 09, 2009

Böswillige Christdemokraten

Die Häme, mit welcher der ein oder andere Konservative die jüngsten Tage ob des Wahldebakels vom Sonntag auftritt, manifestiert sich u.a. in solch Aussagen wie diesen hier:

"Dass SPD-Mitglieder derzeit Regentänze aufführen, zwecks Herbeiführung einer Oderflut, ist im übrigen ein böswilliges Gerücht."

:-/

Montag, Juni 08, 2009

Bookcrossing

Eine tolle Sache, dieses "Bookcrossing". Kennengelernt habe ich es auf der Rückfahrt der Juso-Berlinfahrt, als ich mir ein einsam auf der Gepäckablage liegendes Buch ( "Max Goldt: Ä - Kolumnen" ) eingesteckt habe und erst später darauf aufmerksam gemacht wurde, was es damit eigentlich auf sich hat. Konkret handelt es sich dabei nämlich um eine weltweite Bewegung zur kostenlosen Weitergabe von Büchern. Über eine zentrale Datenbank auf der Website des Projekts kann dabei der Weg des Buches von allen vorherigen Besitzern verfolgt werden...wenn ich fertig gelesen habe, wird also auch mein Buch wieder artig auf Reise geschickt :o


Welcome to BookCrossing, where 777,306 people in over 130 countries come to share their passion for books with the world. Where books take on a life of their own. (…)
BookCrossing is earth-friendly, and gives you a way to share your books, clear your shelves, and conserve precious resources at the same time. Through our own unique method of recycling reads, BookCrossers give life to books. A book registered on BookCrossing is ready for adventure.
Leave it on a park bench, a coffee shop, at a hotel on vacation. Share it with a friend or tuck it onto a bookshelf at the gym -- anywhere it might find a new reader! What happens next is up to fate, and we never know where our books might travel. Track the book's journey around the world as it is passed on from person to person. (…)

Quelle: www.Bookcrossing.com


Sonntag, Juni 07, 2009

SPD wählen für ein soziales Europa!

Heute von 8 bis 18 Uhr im örtlichen Wahllokal vorbeischauen - Personalausweis reicht!

Und darum geht's:



Samstag, Juni 06, 2009

Storys from the gasstation

Durch Zufall heute die Frau meines zukünftigen Tankstellenchefs kennengelernt ( "der derzeitige hört zum 1. Juli auf" ) und gleich mal Kritik abgeholt, warum ich denn keine Shell-Kleidung trage - die schlichte, aber gute weil wahre Ausrede lautet: Weil ich keine besitze und auch noch nie besessen habe...wird sich ab Juli aber dann wohl ändern ;-)

Freitag, Juni 05, 2009

Mit ROTfuchs Robin im Europawahlkampf

Gemeinsam mit ROTfuchs Robin starteten die Jusos Rheingau-Taunus heute mit einem Infostand in der Eltviller Fußgängerzone ihren Schlussspurt im Europawahlkampf und konfrontierten auch gleich einmal verdutzt drein schauende Konservative mit deren Europa-Programmatik. Mein Auto dürfte sich im übrigen auch darüber freuen, wenn dort ab Sonntag wieder ein wenig mehr Freiraum herrscht...!

P.S.: 3-mal dürft Ihr raten, wer unter dem Kostüm steckt....die Auflösung gibt's hier 1,2.


Oestrich-Winkel, den 5. Juni 2009
PRESSEMITTEILUNG
Jusos und ROTfuchs Robin im Europawahlkampf
Am Freitag vor der Europawahl waren die Jusos zum Abschluss ihrer Europawahlkampagne noch einmal mit einem Infostand in der Eltviller Fußgängerzone präsent und informierten viele interessierte Passantinnen und Passanten über die Europawahl. Dabei konnten die Jusos interessante Gespräche führen und noch einmal viele Menschen für das Thema Europa sensibilisieren. „Viele Menschen sehen Europa als Fortschritt für Frieden, soziale Sicherheit und wirtschaftlichen Fortschritt“, so die Jusos.
Sinn und Zweck der Juso-Aktion sei allerdings zunächst eine höheren Wahlbeteiligung wie bei der letzten Wahl 2004, als weniger als die Hälfte der Bundesbürger ihre Stimme abgegeben hatten. „Wichtig ist uns zu allererst, dass die Menschen überhaupt wählen gehen. Und wenn sie dann auch noch das Kreuz bei der SPD machen, nehmen wir das natürlich freudig zur Kenntnis“, so einhelliger Tenor der Jusos.
Mit dabei am Infostand war auch ROTfuchs Robin, der es sich nicht nehmen ließ, die zeitgleich anwesenden CDU-Vertreter mit ihrer politischen Programmatik für Europa zu konfrontieren: „Jetzt steht zusammen, was zusammen gehört“, so ROTfuchs Robin kurz und prägnant. Mehr Infos unter www.jusos-rtk.de.

Donnerstag, Juni 04, 2009

Es heißt "nukular"

Interessant, was das deutsche Rechtssystem so alles an strafrechtlich relevanten Tatbeständen ausdifferenziert... ( "die 'interessanten' Stellen habe ich mal fett markiert" )

§ 328 StGB: Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,
  1. wer ohne die erforderliche Genehmigung oder entgegen einer vollziehbaren Untersagung Kernbrennstoffe oder
  2. wer grob pflichtwidrig ohne die erforderliche Genehmigung oder wer entgegen einer vollziehbaren Untersagung sonstige radioaktive Stoffe, die nach Art, Beschaffenheit oder Menge geeignet sind, durch ionisierende Strahlen den Tod oder eine schwere Gesundheitsschädigung eines anderen herbeizuführen,
aufbewahrt, befördert, bearbeitet, verarbeitet oder sonst verwendet, einführt oder ausführt.

(2) Ebenso wird bestraft, wer
  1. Kernbrennstoffe, zu deren Ablieferung er auf Grund des Atomgesetzes verpflichtet ist, nicht unverzüglich abliefert,
  2. Kernbrennstoffe oder die in Absatz 1 Nr. 2 bezeichneten Stoffe an Unberechtigte abgibt oder die Abgabe an Unberechtigte vermittelt,
  3. eine nukleare Explosion verursacht oder
  4. einen anderen zu einer in Nummer 3 bezeichneten Handlung verleitet oder eine solche Handlung fördert.
(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unter grober Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten
  1. beim Betrieb einer Anlage, insbesondere einer Betriebsstätte oder technischen Einrichtung, radioaktive Stoffe oder Gefahrstoffe im Sinne des Chemikaliengesetzes lagert, bearbeitet, verarbeitet oder sonst verwendet oder
  2. gefährliche Güter befördert, versendet, verpackt oder auspackt, verlädt oder entlädt, entgegennimmt oder anderen überläßt
und dadurch die Gesundheit eines anderen, ihm nicht gehörende Tiere oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet.
(...)


Beim Lesen überkam mich fortlaufend ein leichtes Grinsen, weil es mich auch stets irgendwie an folgende Szene aus einer Simpsons-Folge erinnerte :-)